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Tag der Pflegeprofis

aus der "RHEINPFALZ", Ausgabe Ludwigshafen 9. November 2011

Anerkennung für schweren Beruf

Schüler können sich beim „Tag der Pflegeprofis“ informieren

Zum „Tag der Pflegeprofis“ lädt das Heinrich-Pesch-Haus am Mittwoch ein. Dabei sollen die positiven Seiten des Pflegeberufs hervorgehoben, Chancen aufgezeigt und junge Menschen für Pflegeberufe begeistert werden. Gleichzeitig wird pflegenden Mitarbeiter gedankt.

Über 2000 pflegende Mitarbeiter sowie zahlreiche Schüler sind eingeladen. Organisiert wird die Veranstaltung von den Ambulanten Pflegediensten in Ludwigshafen (Balu), den stationären Pflegeeinrichtungen und der Caritas Altenpflegeschule mit Unterstützung der Stadt Ludwigshafen. „Ambulante Pflegedienste werden in der Öffentlichkeit oft negativ wahrgenommen“, sagt Balu Vorsitzende Sabine Pfirrmann. Doch die Leute leisten hervorragende Arbeit, die auch sehr anstrengend sei. „Als Wertschätzung und Anerkennung haben wir alle pflegende Mitarbeiter zu diesem Tag eingeladen.“ Die Mitarbeiter können bei Kaffee und Kuchen plaudern, es gibt Aromatherapie, Massagen und einen Vortrag über Stressreduzierung. Außerdem können sich die Pflegeprofis über Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.

„Es geht uns auch darum, einmal die positiven Merkmale dieses vielfältigen Berufs in den Mittelpunkt zu stellen“, betont Sabine Pfirrmann. Die Fachhochschule für Soziales und Pflege in Ludwigshafen stellt die akademischen Entwicklungsmöglichkeiten des Pflegeberufs dar, und auch ein Weiterbildungsinstitut ist vertreten. Darüber hinaus soll dieser Tag zur Werbung des Pflegenachwuchses genutzt werden. Aus diesem Grund wurden alle interessierten Schüler der neunten und zehnten Klassen der Haupt- und Realschulen für den Vormittag eingeladen. Von 9 bis 13 Uhr können sich die Jugendlichen ein Bild über die Ausbildung und den Beruf des Altenpflegers machen. Ausbildungseinrichtungen aus Ludwigshafen präsentieren sich.

Wer wissen möchte, wie sich Altersgebrechen anfühlen, kann das mit dem Spezialanzug „Age Explorer“ am eigenen Leib erfahren. Die Theatergruppe des Pflegedienstes „CuraBeierlein“ zeigt ein Stück. Nachdem die Schüler um 13 Uhr verabschiedet werden, beginnt das Programm für die Pflegeprofis. Sabine Pfirrmann hofft, das viele Leute kommen: „Nur wer auch etwas für sich selbst tut, kann gut pflegen.“ (iak)

Die Theatergruppe des Pflegedienstes „CuraBeierlein“

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